14. Studientag zum englischen Mittelalter

Vom 8.-10. März 2012 findet an der Georg-August-Universität Göttingen der 14. Studientag zum englischen Mittelalter (SEM) statt.

SEM offers a platform for advanced students to present their papers in the
field of English Medieval Studies to a forum of students and scholars.
Topics may include any area concerning the research and teaching of the
language and literature of the Middle Ages in England.
Papers will be presented in a short summary by senior scholars who will
then offer their help and comments and lead the discussion.
SEM offers a unique opportunity for up-and-coming medievalists to take
the first steps on the academic stage in an open and friendly environment,
to test and improve their ideas, and to become part of an inspiring network
of scholars.

Visit our website for more information, deadlines etc.:
http://www.uni-goettingen.de/sem_xiv

To see the Call for Papers please click here.

Die Seele im Mittelalter. Von der Substanz zum funktionalen System

Unter diesem Titel findet vom 21. bis 23. Februar 2012 das 6. Hannoveraner Symposium zur Philosophie des Mittelalters an der Leibniz Universität Hannover statt.

Den Flyer und das Programm des Symposions finden Sie hier.

Kontakt:

Günther Mensching
und Alia Mensching- Estakhr,
Lüerstr. 46
30175 Hannover

Email: mensching@philosem.uni-hannover.de
Email: aliaestakhr@web.de

Eschatology in the Medieval European Vernaculars

On February 14th 2012 the Department of Literature of Ghent University will hold an international symposium on individual and universal eschatology in the European vernacular languages in the Middle Ages.

Attending this symposium is for free, but registration in advance is necessary. Registration is now open (until February 1st, 2012). For more information and registration, please write to Ulrike Wuttke, M.A., Ghent University (ulrike.wuttke@ugent.be)

To see the program please click here.

Wittelsbacher und Kurpfalz im Mittelalter – eine Erfolgsgeschichte?

Dieses Konferenz findet vom 12.01.2012-14.01.2012 in Mannheim statt.

1214 erhielten die bayerischen Herzöge der Wittelsbacher die Herrschaft über die Pfalzgrafschaft bei Rhein, das zu diesem Zeitpunkt wohl vornehmste Fürstentum des Reichs. Knapp 600 Jahre, bis 1803, währte ihre Herrschaft am Rhein. Als Pfalzgrafen bzw. Kurfürsten von der Pfalz prägten die Wittelsbacher ihre Herrschaft nachhaltig und spielten eine Schlüsselrolle in der Gestaltung des Alten Reichs.

Untersucht werden die ersten drei Jahrhunderte der Wittelsbacher als Pfalzgrafen bei Rhein unter modernen Fragestellungen. Die Tagung dient der wissenschaftlichen Vorbereitung der von den Reiss-Engelhorn-Museen, Mannheim, für die Zeit vom 08.September 2013 bis 02. März 2014 durchgeführten Großausstellung zu dem Thema ‚Die Wittelsbacher am Rhein. Die Kurpfalz und Europa (1214-1504)‘…. (weitere Informationen / Programm)

Kontakt:

Andrea Tiefensee
Curt-Engelhorn-Stiftung für die Reiss-Engelhorn-Museen
Tel.: +49(0)621-293.9539

E-mail: anmeldung.rem@mannheim.de

Um Anmeldung wird bis 09.12.2011 gebeten.

Kreuzzüge des Mittelalters und der Neuzeit. Realhistorie – Geschichtskultur – Didaktik

Diese Konferenz findet vom 16.12.2011-17.12.2011 in Hildesheim statt.

Die Tagung stellt sich in einem ersten Teil dem in den letzten beiden Jahrzehnten wiederholt gegen „den Westen“ vorgebrachten Vorwurf, dass dieser noch immer „Kreuzzüge“ führe. Auf internationaler Ebene, d.h. auch mit Beiträgern aus der arabischen Welt, wird diskutiert, inwieweit man eine neuzeitliche Säkularisierung der Kreuzzugsidee innerhalb des Westens behaupten kann, bzw. in welchen Bedeutungsrahmen die Begriffe „crusade“ und „Kreuzzug“ heute Verwendung finden und welche Definitionen sich hieraus ableiten lassen.

In einem zweiten Teil werden geschichtskulturelle und unterrichtliche Bestandsaufnahmen zum Thema „Kreuzzüge“ miteinander verglichen und schließlich aus den Ergebnissen des ‚realgeschichtlichen‘ wie auch des rezeptionsgeschichtlichen Parts geschichtsdidaktische Konzequenzen gezogen….(weitere Informationen / Programm)

Kontakt:

Dr. Felix Hinz
IfG, Stiftung Universität Hildesheim
Marienburger Platz 22
31141 Hildesheim
Tel.: +49 (0) 5121 / 883-542
Tel.: +49 (0) 5121 / 883 549

E-mail: felix.hinz@uni-hildesheim.de

Die Homepage der Tagung finden Sie unter:
http://www.uni-hildesheim.de/index.php?id=7566

Idoneität – Genealogie – Legitimation

Vom 08.12.2011-10.12.2011 findet unter dem Titel „Idoneität – Genealogie – Legitimation. Überlegungen zur Begründung und Akzeptanz von dynastischer Herrschaft im hohen und späten Mittelalter“ eine Konferenz in Dresden statt.

Die Untersuchung von Aspekten der mittelalterlichen Herrschaftslegitimation hat eine lange Forschungstradition. Weniger Beachtung fand jedoch bisher die Frage nach der Idoneität derjenigen Akteure, die politische Ämter innehatten oder für sich beanspruchten – also die Begründung ihrer persönlichen Eignung zur Herrschaft. Mit Bezug auf das Idoneitätsprinzip ließen sich Machtpositionen einfordern und legitimieren, aber auch anfechten. Die Tagung setzt es sich zum Ziel, Elemente und Mechanismen der Idoneitätsstiftung anhand von Fallbeispielen aus dem europäischen Hoch- und Spätmittelalter vergleichend zu analysieren. Im Fokus stehen dabei solche Erscheinungsformen von Idoneität, wie sie für Individuen und Dynastien ausdrücklich in Anspruch genommen worden sind…(weitere Informationen / Programm)

Kontakt:

Cristina Andenna
TU Dresden
SFB 804
Teilprojekt C
01062 Dresden

Tel.: +49 351 463-35824
Tel.: +49 351 463-37774
Email: cristina.andenna@tu-dresden.de

Vergessene Texte des Mittelalters

Vom 02.12.2011-04.12.2011 findet in Göttingen diese Konferenz statt.

Mit der Tagung sollen (literarische) Texte des Mittelalters, die von der Forschung vernachlässigt, vergessen oder ignoriert wurden, in den Mittelpunkt gestellt werden. Vergessene Autoren und Werke ‚wiederzuentdecken‘ lohnt sich vor allem deshalb, weil ihr Vergessen meist auf fragwürdige Urteile der älteren Literaturgeschichte oder auf ein allgemeines Gattungsdesinteresse zurückzuführen ist. Dennoch soll die Tagung weniger einzelne Texte ‚rehabilitieren’ und – unter dem Blickwinkel eines veränderten Ästhetikempfindens – den Kanon des 19./20. Jahrhunderts um wenige Texte erweitern, sondern durch das interdisziplinäre Entdecken unerforschter Gebiete allgemein die Frage nach derartigen Auswahl- und damit einhergehenden ‚Vergessensprozessen‘ stellen. Gefragt wird danach, wie eine intensive Beschäftigung mit den ‚vergessenen Texten‘ unser Verständnis der mittelalterlichen Literatur schärfen und die Literaturgeschichte letztendlich differenzieren und ergänzen kann. (weitere Informationen / Programm)

Kontakt:

Nathanael Busch
Institut für deutsche Philologie des Mittelalters
Wilhelm-Röpke-Str. 6A
35032 Marburg

E-mail: VergesseneTexte@gmx.de

Kommunikation im Krieg im Späten Mittelalter

Vom 01.12.2011-03.12.2011 findet in Prag diese Tagung statt.

Das Thema „Krieg“ gehört zu den populären Feldern der mediävistischen Forschung, wofür etwa die Einrichtung mehrerer Sonderforschungsbereiche Zeugnis ablegt, aus denen in jüngerer Zeit eine Reihe von Tagungen, Monografien und Sammelbänden hervorging. Bei der Beschäftigung mit dem Krieg im Mittelalter haben sich die Methoden der modernen Kommunikations- und Ritualforschung als besonders fruchtbar erwiesen. Was allerdings bis heute fehlt ist eine systematische Untersuchung des mittelalterlichen Krieges als Kommunikationsprozess.

Die Tagung plant, Prozesse der Intensivierung und Verdichtung von Kommunikation in den unterschiedlichen Stadien einer bewaffneten Auseinandersetzung in den Blick zu nehmen. Untersucht werden in fünf thematischen Sektionen Agitation und Propaganda im Vorfeld des Krieges ebenso wie Funktion und Praxis symbolischer Kommunikation am Schlachtfeld und bei Friedensschlüssen, Fragen der praktischen Nachrichtenübermittlung und Logistik und die Rolle des spätmittelalterlichen Spionage- und Nachrichtenwesen. Gleichermaßen als Kommunikationsprozess thematisiert werden die Beendigung von Kampfhandlungen und schließlich Fragen nach der Erinnerung und Deutung von Sieg und Niederlage in der mittelalterlichen Gesellschaft…. (weitere Informationen / Programm)

Kontakt:

Robert Novotný
Centre for Medieval Studies at Charles University
and the Academy of Sciences of the Czech Republic
Jilská 1
110 00 Praha 1
Česká Republika

E-mail: novotny@flu.cas.cz

Kommunikation im Krieg im Späten Mittelalter

Diese Konferenz findet vom 01.12.2011-03.12.2011 in Prag statt.

Das Thema „Krieg“ gehört zu den populären Feldern der mediävistischen Forschung, wofür etwa die Einrichtung mehrerer Sonderforschungsbereiche Zeugnis ablegt, aus denen in jüngerer Zeit eine Reihe von Tagungen, Monografien und Sammelbänden hervorging. Bei der Beschäftigung mit dem Krieg im Mittelalter haben sich die Methoden der modernen Kommunikations- und Ritualforschung als besonders fruchtbar erwiesen. Was allerdings bis heute fehlt ist eine systematische Untersuchung des mittelalterlichen Krieges als Kommunikationsprozess.

Krieg bedeutete nicht den Abbruch der Kommunikation zwischen den Gegnern. Vielmehr führten bewaffnete Auseinandersetzungen in allen ihren Phasen gerade zu einer Intensivierung von Kommunikation. Gleichzeitig stellte Krieg auch die Fähigkeiten der Kriegführenden zur Bewältigung der Kommunikationsanforderungen im eigenen Lager bzw. mit den eigenen Verbündeten auf die Probe.

Die Tagung plant, Prozesse der Intensivierung und Verdichtung von Kommunikation in den unterschiedlichen Stadien einer bewaffneten Auseinandersetzung in den Blick zu nehmen. Untersucht werden in fünf thematischen Sektionen Agitation und Propaganda im Vorfeld des Krieges ebenso wie Funktion und Praxis symbolischer Kommunikation am Schlachtfeld und bei Friedensschlüssen, Fragen der praktischen Nachrichtenübermittlung und Logistik und die Rolle des spätmittelalterlichen Spionage- und Nachrichtenwesen. Gleichermaßen als Kommunikationsprozess thematisiert werden die Beendigung von Kampfhandlungen und schließlich Fragen nach der Erinnerung und Deutung von Sieg und Niederlage in der mittelalterlichen Gesellschaft…(weiterlesen / zum Programm der Tagung)

Kontakt:

Robert Novotný
Centre for Medieval Studies at Charles University
and the Academy of Sciences of the Czech Republic
Jilská 1
110 00 Praha 1
Česká Republika

E-mail: novotny@flu.cas.cz

L’arme segreta. Heraldik und Kunstgeschichte im Mittelalter (13. bis 15. Jahrhundert)

Zu diesem Thema finden vom 25.11.2011-26.11.2011 in Florenz und Pisa Studientage statt.

Die tiefgreifende disziplinarische Erneuerung, die das Studium der Heraldik in den vergangenen 50 Jahren – ausgehend insbesondere von Frankreich, Deutschland, der Schweiz und Italien – erfuhr, erlaubt es, ihr den traditionellen Status einer bloßen „Hilfswissenschaft“ von Geschichte und Kunstgeschichte abzusprechen. Die Kunstgeschichte hat sich ihrerseits seit geraumer Zeit einem direkten Dialog mit den historischen Disziplinen geöffnet.

Die Studientage ‚L’arme segreta. Heraldik und Kunstgeschichte im Mittelalter (13. bis 15. Jahrhundert)‘ nimmt die methodologischen Probleme hinsichtlich des Verhältnisses Kunst-Heraldik in den Blick, wobei anhand einer Reihe von Fallbeispielen die Möglichkeiten illustriert werden sollen, wie heraldisches Wissen für die kunsthistorische Forschung fruchtbar gemacht werden kann. An erster Stelle soll die trügerische Vielfältigkeit und Dürftigkeit der Quellen wie auch die spezifische Entwicklung heraldischer Verwendung in geographisch und zeitlich unterschiedenen Gebieten beurteilt werden. Dabei soll die Abkehr von einem trügerischen (immer noch stark verbreiteten) autoreferentiellen und normativen Modell der Heraldik – und umgekehrt auch eine konstante Hinwendung zur multidisziplinären Erforschung der Quellen – postuliert werden…. (weitere Informationen / Programm)

Kontakt:

Attività culturali SNS
Tel.: +39 050 509307
E-mail: eventiculturali@sns.it